Zur Intimgeschichte der Bundesrepublik - Heute: Uschi Obermaier und die K 1

Uschi Obermaier ist Deutschlands Antisexmuffel-Ikone shlechthin. In den furiosen Sechzigern hat sie's toll getrieben, mit dem anderen Rammelmaier, Rummeleier oder wie er hieß. Ja, der mit den langen Haaren. Uschi also undder Langobarde, Kommunarde...Mann, was eine Nummer! Ich war dabei, war Augen- und Ohrenzeuge von all das Gepimper. Naja, später ist das Usch dann älter geworden, da hat sie's hauptsächlich im Campingwagen getrieben. Auf'n Stellplatz. Auch unterwegs - On The Road. Immer noch heftig, das Gaspedal von den Antisexmuffel-Pimpernellis stand nie stille. Aber eben doch etwas leiser, nicht mehr so lautstark wie mit dem Rammelmaier, so mit "Aaaahh!" und "Oooohh!" und "Gib's mir!" und all dem Pipapo, das damals Deutschland zuerst sfchockiert und dann sexuell befreit hat auf Nimmerwiedersehen. Und davon ist das Usch eben die Ikone.. Und jetzt wird es 80. Und fängt an zu muffeln. Das Schlechthinnige bricht sich schlechthin Bahn. Intimgeruch! Der Campingswagen ist volldavon - was sage ich: der ganze Campingsplatz. Damit sind wir beim Thema. Na endlich. Wie geht Uschi mit Intimgeruch um? Das will man wissen, wo sie doch so ein leuchtendes, weithin geruchfreies Vorbild... und jetzt riecht es immer strengerin dem Altenmobil da auf dem Campingsplatz. "Musst dich nicht grämen, Usch!", möchte ich ihr zurufen. "Intimgeruch an einer Sex-Ikone, das ist doch nichts Schlimmes. Wie wär's mit einem Salat-Essen in der Campingscafeteria? Und dann reden wir darüber. Aber vergiss dein Intimspray nicht! Ich zeige dir meins, du zeigst mir deins...".

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